Aktuelles

Why Music Makes our Brain Sing

MUSIC is not tangible. You can’t eat it, drink it or mate with it. It doesn’t protect against the rain, wind or cold. It doesn’t vanquish predators or mend broken bones. And yet humans have always prized music — or well beyond prized, loved it. Zum englischen Oiginaltext (THE NEW YORK TIMES)...

 

deutsche Übersetzung:

Wie Musik unser Gehirn zum Klingen bringt

Musik ist nicht greifbar. Man kann sie nicht essen, trinken oder mit ihr Sex haben. Sie schützt uns nicht vor Regen, Wind oder Kälte. Sie kann keine Feinde bezwingen oder gebrochene Knochen heilen. Und doch haben wir Menschen Musik immer geschätzt, oder sogar – weit mehr als nur geschätzt – geliebt. Weiterlesen (pdf-Download)

 

 

Süße Getränke erhöhen Ihre Depressionsrisiko

Dass süße Getränke wie Limonaden & Co. nicht gerade gesund sind weiß man schon lange. Dass diese Getränke auch das Risiko, an einer Depression zu erkranken, erhöhen, ist neu. Forscher des Nationalen Zentrums für Umweltmedizin in North Carolina/USA haten 264.000 Amerikaner im Alter zwischen 50 und 71 Jahren nach ihren Trinkgewohnheiten befragt und sie bis zu 17 Jahren beobachtet. Innerhalb dieses Zeitraums entwickelten 11.300 der Probanden eine Depression.

Die Auswertung der Daten ergab, dass die Personen, die täglich vier Gläser Limonade tranken, ein um 30 % höheres Depressions-Risiko hatten als die Probanden, die keine Süßgetränke zu sich nahmen. Für das erhöhte Auftreten von depressiven Erkrankungen war es übrigens unerheblich, ob die Getränke mit Zucker oder mit Süßstoff gesüßt waren. Im Gegenteil: Die Diät-Produkte erhöhten das Depressions-Risiko noch stärker. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass die Süßgetränke den Gehirnstoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen.

Nach dem Ergebnis dieser Studie sollten Sie lieber den Konsum von Süßgetränken einschränken. Trinken Sie lieber Mineralwasser, ungesüßten Tee oder Kaffee. Diese Getränke beeinflussten das Depressions-Risiko in keiner Weise.

 

Beate Rossbach in Naturmedizin aktuell vom 05. April 2013, 06:00 Uhr

http://www.fid-gesundheitswissen.de/psychiatrie/depression/suesse-getraenke-erhoehen-ihr-depressionsrisiko/103050011/


 

ORF 2: Kulturmontag am 15.04.2013 um 22:30 Uhr

"Wo Sprache aufhört, fängt die Musik an", wusste schon E.T. A. Hoffmann... Der ORF 2 kultur.montag berichtet über neue Forschungsergebnisse und jüngste Therapieerfolge. Musikwirkungsforscherin Vera Brandes therapiert mit eigens komponierten Musikstücken.

http://tvthek.orf.at/programs/1303-Kulturmontag/episodes/5758569-Kulturmontag/5758953-Musikalische-Medizin

 

 

Verschobener Rhythmus: Bei Depressiven gerät der Tag-Nacht-Rhythmus der Uhrengene aus dem Takt

Link-Tipp: Bei schwer Depressiven gerät der Tag-Nacht-Rhythmus der Uhrengene aus dem Takt

Unsere Innere Uhr ist unser wichtigster Zeitgeber: Sie regelt unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, beeinflusst unsere Körpertemperatur, den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt. Triebkraft dieser Uhr sind zahlreiche Uhrengene, deren Aktivität in einem 24-Stunden-Rhythmus auf- und abschwingt. Dass sich nach diesem genetischen Zeitgeber wortwörtlich die Uhr stellen lässt, haben US-Forscher in einer ungewöhnlichen Studie herausgefunden: Sie bestimmten den Todeszeitpunkt von Verstorbenen anhand der in ihren Gehirnzellen konservierten Genaktivität. Dabei zeigte sich: Die Uhrengene von klinisch depressiven Patienten sind außer Takt, sie schwingen weder synchron mit der Tageszeit noch miteinander. Dieser erste Beleg für eine so tiefgreifende Störung des Biorhythmus bei Depressionen könnte erklären, warum diese Krankheit häufig von Schlafstörungen und anderen Symptomen eines "verrutschten" Tag-Nacht-Rhythmus begleitet wird.

Original-Publikation: Circadian patterns of gene expression in the human brain and disruption in major depressive disorder (J. Z. Li, B. G. Bunney, F. Meng, M. H. Hagenauer, D. M. Walsh, M. P. Vawter, S. J. Evans, P. V. Choudary, J. D. Barchas, A. F. Schatzberg, E. G. Jones, R. M. Myers, S. J. Watson, H. Akil, W. E. Bunney. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) of the United States of America, April 3, 2013)